Zum Beginn von Gottesdiensten

 
Persönliches Wort Pater Darek

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Liebe Schwestern und Brüder,

in unserer Notlage sieht man ein kleines Licht, einen Funken Hoffnung:

Es ist wieder erlaubt, öffentliche Gottesdienste, vor allem die Eucharistie, zu feiern.


Die Umsetzung der erhaltenen Auflagen zu erfüllen ist keinesfalls einfach. Was dies für uns als Pfarrei HI. Franz von Assisi in LU bedeutet, erfahren wir durch Frau Birgit Bastian, Vorsitzende des Pfarreirates. Bei ihr und bei allen, die sich liebevoll um uns alle kümmern, bedanke ich mich ganz herzlich. Ausdrücklich möchte ich hier auch alle meine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erwähnen: Das Pastoralteam, die Sekretärinnen im Pfarrbüro, die Leitungen unserer Kitas mit den Erzieherinnen.
 

Ich danke Ihnen allen von ganzem Herzen!!!
 

Wir sind jetzt mitten im Monat Mai. Liturgisch gesehen sind wir weiterhin in der Osterzeit und bereiten uns auf das Pfingstfest vor, das Fest der Geburt der Kirche. Die Menschwerdung Gottes, der Tod und die Auferstehung Christi und die Ausgießung des Heiligen Geistes machen unseren Glauben und unsere christliche Existenz in dieser Welt aus.
Normalerweise würden wir jetzt Maiandachten feiern, einige tun dies alleine oder als Familie - ein schönes Zeichen. Papst Franziskus ruft uns in einem seiner Briefe alle auf, gemeinsam den Rosenkranz zu beten. Er hat angefangen, Katechesen zum Thema Gebet zu halten. Ich deute dies als einen unmittelbaren Wink, unseren barmherzigen Gott vertrauensvoll um Hilfe für die Menschheit und die Kirche zu bitten. Diese Notwendigkeit verstehen wir alle. Und jede und jeder von uns kann ganz einfach mitmachen.
Der HI. Maximilian Kolbe betonte immer wieder, dass Maria, Gottesmutter und Jungfrau zugleich, eine geisterfüllte Frau ist. Er meinte sogar, dass sie mit der dritten Person der heiligsten Dreifaltigkeit ganz eins geworden ist. Selbstverständlich ohne ihre eigene Individualität aufgeben zu müssen. In der Bibel, vor allem im Neuen Testament, lesen wir sehr oft von den geisterfüllten Menschen. Maria ist die allererste unter ihnen. Ihr Bräutigam, der HI. Josef, folgt ihr dabei.
In der heutigen Zeit sollen wir alle Geist-erfüllt sein. So möchte ich Sie herzlich einladen, auf die Fürsprache der Heiligen Familie um eine erneute Ausgießung des Heiligen Geistes zu bitten.
Als Zeichen unserer Verbundenheit könnten wir jeden Tag bis zum Pfingstfest beten, jede und jeder für sich, aber im Geiste doch gemeinsam verbunden. Ich denke hier an die Sequenz zum Heiligen Geist und an ein Mariengebet des HI. Franziskus von Assisi.

Im Heiligen Geist verbunden

Ihr Pater Darek Bryk

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